Willkommen beim ADFC-Kreisverband Freising!


 

Münchner Radsternfahrt

Am 22.4. führt der ADFC-München in Verbindung mit dem ADFC-Bayern und den umliegenden Kreisverbänden eine große Fahrraddemo durch.

Wir als Kreisverband sind natürlich auch dabei und fahren von folgenden Startpunkten los.
Freising P+R am Bahnhof,
Neufahrn VHS-Pavillon,
Eching Bürgerhaus,
Hallbergmoos Rathaus.

Abfahrtszeiten bitte der nebenliegenden Abbildung entnehmen.

Die Demo steht unter folgender Forderung!

Ein Rad-Gesetz für Bayern!

Die bayerische Staatsregierung hat Anfang 2017 das "Radverkehrsprogramm Bayern 2025" vorgestellt. Sie hat sich darin zum Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil in Bayern bis 2025 von 10 % auf 20% zu verdoppeln und das „Radlland Bayern“ zu werden. Das ist ein ambitioniertes Ziel, das wir selbstverständlich begrüßen. Wir sind jedoch mehr als skeptisch, dass eine Verdoppelung des Radverkehrs ohne enorme Verbesserungen der Radverkehrsinfrastruktur erreicht werden kann.
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Der ADFC Kreisverband gratuliert

seinem Vorsitzenden Dr. Michael Stanglmaier, der bei der ADFC-Landesversammlung in Regensburg mit den Stimmen aller Delegierten zum neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt wurde. Stanglmaier, Kreisrat und 3. Bürgermeister in Moosburg, möchte sich in seinem neuen Amt insbesondere der Förderung des Radverkehrs in Bayerns Kommunen widmen. Für Stanglmaier ist die durchdachte Förderung des Radverkehrs einer der wichtigsten Ansätze zur Lösung der Verkehrsprobleme in den Städten. Dass diese Konzepte auch funktionieren, zeigen zahlreiche Fahrradstädte wie Utrecht, Kopenhagen Amsterdam oder Münster, um nur die bekanntesten zu nennen. Neben der Erstellung und Umsetzung kommunaler Radverkehrskonzepte sei auch das vom ADFC geforderte Radverkehrsgesetz Bayern eine wichtige Stellschraube für das er sich als Mitglied des Landesvorstandes einsetzen möchte.

Neben der Wahl des Stellvertreters stand auch die Wahl der Landesvorsitzenden auf dem Programm. Nach 19 Jahren im Amt hat sich Armin Falkenhein entschlossen, nicht mehr als Landesvorsitzender anzutreten. Als seine Nachfolgerin wurde die stellvertretende Bundesvorsitzende, Bernadette Julia Felsch gewählt.  Frau Felsch war unter anderem bei der Stadt München unter Bürgermeister Ude für die Radverkehrskampagne „Radlhauptstadt“ zuständig. Sie möchte sich insbesondere dafür einsetzen, dass vom Freistaat und vom Bund mehr Geld für eine hochwertige und sichere Fahrradinfrastruktur bereitgestellt wird.

Nach seinem Ausscheiden wurde Armin Falkenhein von den Delegierten zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Er werde sich auch weiter für die Ziele des ADFC engagieren, so Falkenhein. Unter anderem wird er die ADFC-Podiumsdiskussion zur Landtagswahl mit den Erststimmenkandidaten aus dem Landkreis Freising moderieren. Diese findet am 20. September um 20 Uhr im Grünen Hof statt.

Mit über 26.000 Mitgliedern in Bayern ist der zweitstärkste ADFC Landesverband einer der größten Umwelt- und Verkehrsvereine in ganz Bayern. Der Kreisverband Freising gehört mit über 600 Mitglieder zu den zehn größten Kreisverbänden in Bayern.


 

Radfahrersegnung des ADFC

von Renate König

Mit Gottes Segen in die Saison!

 

Strahlender Sonnenschein und ein warmer Frühlingstag lockte annähernd 150 Radler und Radlerinnen auf den Freisinger Marienplatz, um sich und ihr Fahrrad segnen zu lassen.

ADFC-Vorstandsprecher Hans Pemp sprach die begrüßenden Worte: "Wir vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub möchten ein faires und sicheres Miteinander auf Straßen, Plätzen, Geh- und Radwegen. Wir wollen eine saubere, gesunde Luft und weniger Lärm in den Städten, genauso wie auf dem Land." Der ADFC fordert ein Radgesetz für Bayern, damit das Radverkehrsprogramm Bayern 2025 kein leeres Versprechen bleibt. Kampagnenstart dazu ist die Radsternfahrt am 22. April nach München, zu der er alle herzlich einlud.

Bürgermeisterin Frau Eva Bönig schloss sich ihm an: "So ein Gesetz ist schnell verfasst und die Kommunen müssen dann schauen, wie sie's umsetzen. Freising ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen, um den Radverkehr bestmöglich zu unterstützen und zu fördern. Der Fokus bei der Neugestaltung der Innenstadt ist auf die Fußgänger und Radfahrer gerichtet. Es wird ein Mobilitätskonzept zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität für die Stadt erstellt."

Mit Orgelmusik und einem gemeinsamen Lied stimmte sich die Gemeinde zur Andacht ein.

"Wohl vorbereitet und wohl gerüstet ist es besser, sich auf den Weg zu machen. Der richtige Druck zum Halten des Gleichgewichts, eine gut geölte Kette zur Erleichterung der Fahrt und ein Generalcheck der Bremsen, um ein Unglück zu vermeiden, helfen ans Ziel zu kommen. Denn das Ziel bestimmt den Weg." trug Stadtpfarrer Peter Lederer vor.

"Bin ich auf dem richtigen Weg? Habe ich genug Luft? Brauche ich die Bremse um runter zu kommen? Wo sind meine Kraftquellen? Habe ich zu viel dabei, drückt mich das Gepäck?" mit diesen Fragen verband Frau Pfarrerin Dorothee Löser den Fahrradcheck mit einem Lebenscheck. "Gott rüstet uns aus, weniger ist oft mehr, er zeigt uns den Weg, gibt uns Kraft und Freude." sprach sie.

Mit den Worten, Gott beschütze alle, die die Räder benutzen, mache uns hilfsbereit für einander und bringe uns wohlbehalten zurück, wenn wir einzeln und in Gruppen unterwegs sind, segneten die Pfarrer alle Anwesenden. Geht in diesen Tag, in diese Saison mit Gottes Segen, alle Zeit eine gute Fahrt und immer wieder den Griff zum Rad und nicht zum Auto, so verabschiedeten sie die Gemeinde.

Zweieinhalb Mal um die Erde geradelt!

von Renate König

Der ADFC zieht eine positive Bilanz.

Beim ADFC Kreisverband Freising erinnerte man sich bei der Jahreshauptversammlung gerne an das vergangene Jahr. Hans Pemp, Vorstandsprecher, erzählte von der Radfahrersegnung, der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit", dem Stadtradeln, den Sternfahrten und den Info-Ständen. Er betonte: "Bei 191 Radtouren wurden von 2 386 Teilnehmern stolze 103 985 km gefahren." So beeindruckend die Zahl ist, zeigt sie doch, wie gerne viele der 564 Mitglieder radeln. Dabei wird auch auf Geselligkeit und Feierlaune geachtet: Die Weihnachtsfeier, das Sommerfest und die vielen Wintertreffen sind sehr beliebt.
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Rad kaputt! - ADFC-Fahrradreparaturkurs

von Renate König

"Panne unterwegs bei der Tour! Was nun?" - Aus diesem Dilemma half Ingo Ruhland den 35 Teilnehmern des Radreparaturkurses in seiner Werkstatt bei Radl Ruhland.

Vorder- und Hinterräder bei Naben- und Kettenschaltung wurden aus- und wieder eingebaut, nicht ohne auf die verzwickte Handhabung bei der Nabenschaltung hinzuweisen. Man erlernte einige Kniffe, einen Schlauch aus dem Rad zu holen und ihn wieder perfekt zu platzieren. Ein Raunen verbreitete sich zwischen den Zuschauern beim Zerstechen des Schlauches zum Vorführen der Flickaktion.

"Was mache ich nur, wenn unterwegs die Kette reißt?" Auch das Entfernen eines kaputten Kettengliedes und das Anbringen eines neuen wurde gezeigt. Ob Scheiben- oder Felgenbremsen, ob hydraulisch oder mechanisch, die Funktionstüchtigkeit der Bremsen war dem Kursleiter wichtig.

Zwischendurch erlaubte sich Herr Ruhland kleine Witzchen zur Auflockerung und legte den Anwesenden aller Altersgruppen ans Herz zu Hause in Ruhe zu probieren, damit sie unterwegs fit seien.

Gegen Ende gab es nützliche Tipps zur Vorsorge, wie der richtige Reifendruck, der rechtzeitige Wechsel der Kette, bzw. des Mantels und das passende Werkzeug unterwegs. Zum Abschluss sprach man über die ADFC-Pannenhilfe, die jedes Mitglied kostenlos genießt.

Nachdem jede Frage beantwortet war applaudierten die Radler. Danach bedankte sich der ADFC-Kreisvorstandsprecher Hans Pemp und meinte: "Der Reparaturkurs, der seit Jahren jeden Vorfrühling angeboten wird, sei eine sehr gute Einrichtung und überreichte ein Präsent. 


 

Wandern und Wunder im oberbayerischen Leitzachtal

Von Martina Klotz

„Das bisschen Wind und Kälte macht uns doch nichts aus“ meinte Franz, und in diesem Sinne machten sich 17 wackere Madln und Burschen in Begleitung eines lustigen kleinen spanischen Schneehundes auf in Richtung Bayrischzell.
Dass die Sonne sich entgegen aller Vorhersagen und in unüblicher Weise bereits in München verabschiedet, tut der guten Laune keinen Abbruch.
In Geitau steigen wir aus der BOB und stapfen durch knirschenden weißen Schnee nach Birkenstein zur am Fuße des Breitenstein gelegenen Wallfahrtskapelle zur Mariä Himmelfahrt.
Gestärkt nach einer Brotzeit, durch die Kraft und Ausstrahlung des „Wunderortes“, an dem die Muttergottes verehrt wird, lassen wir getrost die Schweigeralm links liegen.
Reichlich entschädigt für die Anstrengungen werden wir im sympathischen Gasthaus „Kirchsteigl“ in Greisbach. Dort nehmen wir das verspätete Mittagessen ein und gleich noch Kaffee und Kuchen – weil das eine kann man ja nicht auslassen und das andere ist von der Uhrzeit her jetzt dran!
Damit sind die letzten Kilometer zurück zum Bahnhof an der Leitzach entlang nach Fischbachau ein Pappenstiel.
Am Ortseingang beschließen wir den „Barfuß- und Meditationspfad“ aufgrund der Witterung nicht zu begehen und wandern beherzt zum Bahnhof weiter.
Der Wendelstein steht in strahlendem Sonnenglanz und verabschiedet uns würdig – womit alle angekündigten Highlights der Tour erfüllt wären.
Im Zug zurück ist die Stimmung genauso prächtig wie bei der Anfahrt, haben wir doch 17 km und etwas über 400 Höhenmeter zurück gelegt. Und wir singen „Ein Hoch“ auf Franz, der uns hinter dem Ofen hervor gelockt hat, und freuen uns auf die nächste Wanderung am 10.03.!
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