Willkommen beim ADFC-Kreisverband Freising!


 

Freising startet in den Radelsommer

ab den 16.6. startet Freising in den Radelsommer, die von einigen Veranstaltungen begleitet werden!
 

Stadtradeln im Landkreis Freising

Am 17. Juni beginnt im Landkreis Freising wieder das Stadtradeln, alle Mitglieder und Freunde des ADFC sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen.
Alle anstehenden Termine im Landkreis und in den teilnehmenden Kommunen findet Ihr hier.

ADFC-Fahrradtour innerhalb des Flughafenzauns

von Renate König

Bei herrlichstem Maiwetter startete eine Fahrradtour des ADFC Freising unter Führung von Frau Renate König und Herrn Hans Pemp in Freising Richtung Flughafen, um sich dort in Begleitung von Herrn Hermann Blomeyer (Leiter Umweltschutzabteilung) und seinen Mitarbeitern Frau Seifert und Herr Heiß über den Flughafen rund um das Thema Natur- und Umweltschutz zu informieren.

Das sehr Außergewöhnliche dabei: Ein Teil der Tour wurde innerhalb des Sicherheitsbereichs absolviert! In einem Bereich, den man sonst aus dieser Perspektive nicht kennenlernen darf.

Die Tour, die ein breites Spektrum der Umweltschutzbelange ansprach, führte von der Haltestelle Schwaigerloh entlang der Südbahn außerhalb des Betriebsgeländes, wo an mehreren Haltepunkten z.B. das Hochwasserschutz-System, An- und Abflugverfahren oder auch das Vogelschutzgebiet mit seinem Artenreichtum und die wertvollen Bereiche des Flughafenrandbereichs erklärt wurden. Vorbei an Abfanggräben und dem Feuerwehrübungsplatz, der auch aus umweltschutztechnischen Gründen auf Befeuerung mit Erdgas umgestellt worden ist, waren bei einem weiteren Haltepunkt auf Höhe der Triebwerksprobehalle die Themen Tanklager, Lärmschutz und Luftmessstationen. Nach einem kurzen Halt an der naturnah gestalteten Goldach, die nach der Verrohrung nördlich der südlichen Landebahn wieder zu Tage tritt, fuhren die Radler weiter zum Besucherpark, wo sich alle bei einem kurzen Mittagessen im kühlen Schatten stärken konnten. Danach ging es für alle durch das Haupttor mit intensiver Sicherheitskontrolle in den Sicherheitsbereich. Hier wurden die Teilnehmer mit Informationen zu Blockheizkraftwerk und Flugzeugenteisung samt Recycling des Enteisungsmittel versorgt. Bei der Umrundung der Nordbahn folgte dann ein weiterer Höhepunkt. Zu dieser Jahreszeit gibt es nämlich auf den Flughafenwiesen ein besonderes Schauspiel zu genießen: den Brachvogel in seinem Bruthabitat. Für viele Teilnehmer überraschend: die Wiesen innerhalb des Zauns am Flughafen München und hier speziell um die Landebahnen sind mittlerweile das größte Brutgebiet Bayerns für diesen seltenen Wiesenbrüter (Bayerische Rote Liste: Kategorie 1 - vom Aussterben bedroht). Zur großen Freude konnten mehrere dieser gefährdeten Tiere sogar mit bloßem Auge gesehen werden. Auch die artenreichen Magerwiesen rund um die Landebahnen begeisterten. Durch ein Tor im Nordosten verließen die Teilnehmer den Sicherheitsbereich wieder und verabschiedeten sich von der fachkundigen Begleitung. Viele Fragen wurden an diesem Tag gestellt und alle beantwortet. So konnten die Teilnehmer nach einer außergewöhnlichen Fahrradtour an einem ereignisreichen Tag diese interessanten Einblicke mit nach Hause nehmen.

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Fahrrad-Demonstration für ein Rad-Gesetz

ADFC-Radsternfahrt lockt 5.000 Teilnehmer*innen auf die Straßen

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung fuhren bei der diesjährigen ADFC-Radsternfahrt am Sonntag rund 5.000 Teilnehmende aus der gesamten Metropolregion München auf autofreien Straßen durch die Landeshauptstadt.
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Königliches Velogesetz


Der ADFC Kreisverband gratuliert

seinem Vorsitzenden Dr. Michael Stanglmaier, der bei der ADFC-Landesversammlung in Regensburg mit den Stimmen aller Delegierten zum neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt wurde. Stanglmaier, Kreisrat und 3. Bürgermeister in Moosburg, möchte sich in seinem neuen Amt insbesondere der Förderung des Radverkehrs in Bayerns Kommunen widmen. Für Stanglmaier ist die durchdachte Förderung des Radverkehrs einer der wichtigsten Ansätze zur Lösung der Verkehrsprobleme in den Städten. Dass diese Konzepte auch funktionieren, zeigen zahlreiche Fahrradstädte wie Utrecht, Kopenhagen Amsterdam oder Münster, um nur die bekanntesten zu nennen. Neben der Erstellung und Umsetzung kommunaler Radverkehrskonzepte sei auch das vom ADFC geforderte Radverkehrsgesetz Bayern eine wichtige Stellschraube für das er sich als Mitglied des Landesvorstandes einsetzen möchte.

Neben der Wahl des Stellvertreters stand auch die Wahl der Landesvorsitzenden auf dem Programm. Nach 19 Jahren im Amt hat sich Armin Falkenhein entschlossen, nicht mehr als Landesvorsitzender anzutreten. Als seine Nachfolgerin wurde die stellvertretende Bundesvorsitzende, Bernadette Julia Felsch gewählt.  Frau Felsch war unter anderem bei der Stadt München unter Bürgermeister Ude für die Radverkehrskampagne „Radlhauptstadt“ zuständig. Sie möchte sich insbesondere dafür einsetzen, dass vom Freistaat und vom Bund mehr Geld für eine hochwertige und sichere Fahrradinfrastruktur bereitgestellt wird.

Nach seinem Ausscheiden wurde Armin Falkenhein von den Delegierten zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Er werde sich auch weiter für die Ziele des ADFC engagieren, so Falkenhein. Unter anderem wird er die ADFC-Podiumsdiskussion zur Landtagswahl mit den Erststimmenkandidaten aus dem Landkreis Freising moderieren. Diese findet am 20. September um 20 Uhr im Grünen Hof statt.

Mit über 26.000 Mitgliedern in Bayern ist der zweitstärkste ADFC Landesverband einer der größten Umwelt- und Verkehrsvereine in ganz Bayern. Der Kreisverband Freising gehört mit über 600 Mitglieder zu den zehn größten Kreisverbänden in Bayern.


 

Radfahrersegnung des ADFC

von Renate König

Mit Gottes Segen in die Saison!

 

Strahlender Sonnenschein und ein warmer Frühlingstag lockte annähernd 150 Radler und Radlerinnen auf den Freisinger Marienplatz, um sich und ihr Fahrrad segnen zu lassen.

ADFC-Vorstandsprecher Hans Pemp sprach die begrüßenden Worte: "Wir vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub möchten ein faires und sicheres Miteinander auf Straßen, Plätzen, Geh- und Radwegen. Wir wollen eine saubere, gesunde Luft und weniger Lärm in den Städten, genauso wie auf dem Land." Der ADFC fordert ein Radgesetz für Bayern, damit das Radverkehrsprogramm Bayern 2025 kein leeres Versprechen bleibt. Kampagnenstart dazu ist die Radsternfahrt am 22. April nach München, zu der er alle herzlich einlud.

Bürgermeisterin Frau Eva Bönig schloss sich ihm an: "So ein Gesetz ist schnell verfasst und die Kommunen müssen dann schauen, wie sie's umsetzen. Freising ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen, um den Radverkehr bestmöglich zu unterstützen und zu fördern. Der Fokus bei der Neugestaltung der Innenstadt ist auf die Fußgänger und Radfahrer gerichtet. Es wird ein Mobilitätskonzept zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität für die Stadt erstellt."

Mit Orgelmusik und einem gemeinsamen Lied stimmte sich die Gemeinde zur Andacht ein.

"Wohl vorbereitet und wohl gerüstet ist es besser, sich auf den Weg zu machen. Der richtige Druck zum Halten des Gleichgewichts, eine gut geölte Kette zur Erleichterung der Fahrt und ein Generalcheck der Bremsen, um ein Unglück zu vermeiden, helfen ans Ziel zu kommen. Denn das Ziel bestimmt den Weg." trug Stadtpfarrer Peter Lederer vor.

"Bin ich auf dem richtigen Weg? Habe ich genug Luft? Brauche ich die Bremse um runter zu kommen? Wo sind meine Kraftquellen? Habe ich zu viel dabei, drückt mich das Gepäck?" mit diesen Fragen verband Frau Pfarrerin Dorothee Löser den Fahrradcheck mit einem Lebenscheck. "Gott rüstet uns aus, weniger ist oft mehr, er zeigt uns den Weg, gibt uns Kraft und Freude." sprach sie.

Mit den Worten, Gott beschütze alle, die die Räder benutzen, mache uns hilfsbereit für einander und bringe uns wohlbehalten zurück, wenn wir einzeln und in Gruppen unterwegs sind, segneten die Pfarrer alle Anwesenden. Geht in diesen Tag, in diese Saison mit Gottes Segen, alle Zeit eine gute Fahrt und immer wieder den Griff zum Rad und nicht zum Auto, so verabschiedeten sie die Gemeinde.

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