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Terminänderung

Wunderschöne Heide

von Detlev Harms

Wir radelten am 28. Juli bei bestem Wetter, in Begleitung vom neuen Gebietsbetreuer des Heideflächenvereins Tobias Maier, vom Ortskern Eching, am Freizeitgelände vorbei ins Mallertshofer-Holz. Hier machten wir mehrere Stopps an denen wir Flora und Fauna der Heide und auch die Notwendigkeit der Beweidung durch Schafherden zu ihrem Erhalt von Herrn Maier erklärt bekamen.
Im Anschluss ging es durch Hochbrück und entlang der B13 beim Helmholtz Forschungszentrum in die Fröttmaninger Heide. Hier erfuhren wir, dass bedingt durch die frühere militärische Nutzung, der Boden teilweise so stark verdichtet ist, dass Tümpel und Wasserlöcher entstanden die ganzjährig mit Regenwasser gefüllt sind und so einen wertvollen Lebensraum für seltene Amphibien, Insekten und Wasserpflanzen schaffen. Generell ist zu sagen, dass die Verwendung des gesamten Heidegebiets als Truppenübungsplatz dieses riesige Naturschutzgebiet erst möglich gemacht hat.
Übrigens größer als der Englische Garten. Allerdings hat die frühere Nutzung, die es von jeglicher Bebauung freigehalten hat, auch ihre Nachteile: So liegen heute noch etliche scharfe Munitionsreste im Boden, die eine großflächige Sperrung des Areals bewirken. Die wenigen freigegebenen Wege dürfen nicht verlassen werden.
Beim schattenbringenden Stopp im Heidehaus wurde uns vom Herrn Maier das Konzept des Niedrigenergiehauses dargestellt. Hier erfuhren wir einiges über den Heideflächenverein und dessen Mitglieds-Gemeinden, die ihn mit Ihren Beiträgen finanzieren. In Schaukästen sind einige Exponate aus der Heide, wie z. B. Pflanzen, Tiere und auch gefundene Granaten, geboten. Nach seinem ausführlichen Vortrag verabschiedeten wir uns vom Herren Maier.
Auf dem Rückweg, vorbei an der Allianz-Arena, der Deponie Nordwest und über Dirnismaning kehrten wir im urigen Biergarten Mühlenpark in Garching ein, wo wir uns stärkten und vor allem unseren Flüssigkeitshaushalt wieder in Ordnung brachten. Am Ende ging es dann gut erholt über das Garchinger Forschungszentrum und Dietersheim zurück nach Eching. Ganz besonders möchten wir unserem Tourenleiter Dirks für die Vorbereitung und die Tourenleitung danken.
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Ein Besuch bei Freunden

ein Stimmungsbericht von der Botaniktour durchs Mallertshofer Holz

Von Harald Löffler aus dem KV Erlangen

Ok, ich bin nicht von hier. Freising kenn ich nur durch Weihenstephan -  und das Mallertshofer Holz sagt mir schon rein gar nichts.
Das soll sich heute ändern.
Mal eine ADFC-Tour in einer fremden Region mitfahren, das ist das Ziel. Und die Idee mit einer Botanik-Tour ist für mich auch was Neues.

Es geht über Felder, dann flott an der Isar entlang. Dann treffen wir Dr. Klaus Neuhaus von der TUM, den unsere Tourenleiterin als Naturkunde-Führer geworben hat. Und bei der ersten Autobahn-Überquerung (fünf sollen es insgesamt werden) nutzt unser Guide gleich mal die exponierte Lage für ein paar Worte zu der mir noch fremden Gegend.
Schließlich erreichen wir Mallertshofen – also das, was davon übrig ist. Eine Kirche steht hier noch. Nicht weit entfernt parken wir unsere Räder. Die anschließenden zwei Stunden Fußmarsch sind ein echtes Highlight und einfach mal etwas anderes, als den ganzen Tag nur am Rad zu sitzen. Eben Tour und Kultur. Unser Botanik-Guide ist außerdem "bewaffnet" mit Schmetterlings-Köcher und Geduld für unsere Fragen.

Botanisieren macht hungrig. Acht Kilometer später sitzen wir in einem schönen Biergarten mit Aussicht übers Land. Es hält uns lange dort, doch irgendwann wollen wir weiter: In Allershausen soll es leckeren Kuchen geben. Das motiviert. Und es folgt eine tolle Strecke: sportlicher Stil, mal rauf, mal runter und meist bester Asphalt. Die parallel verlaufende Autobahn, die wir noch dreimal kreuzen, fällt erstaunlicherweise dabei kaum auf. Aber das Spannungsfeld Mensch – Verkehr – Landwirtschaft und Natur ist ein recht komplexes, wie wir vorher erfahren haben.
Etwas hinter der Planzeit erreichen wir unser Café. Aber, was für ein Service: Martina, unsere Tourenleiterin, hat sogar Kuchen "reserviert".
Es wird schließlich nochmal sportlich: vom Tal der Amper zurück an die Isar geht es stramm über den Berg, um dann locker talabwärts zurück nach Freising zu rollen.

Aber das macht diese sehr abwechslungsreiche Tour ja auch aus!

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Da wo die Naab beginnt.

von Ernst-Otto Grahle

Am Zusammenfluss von Wald- und Haidenaab in Unterwildenau begann unsere sonntägliche Tour in Richtung Norden.

Entlang der Waldnaab erreichten wir die wunderschöne Stadt Weiden in der Oberpfalz. Nach einer kurzen Besichtigung der Altstadt und einer Kaffeepause, ging es weiter über Hammerherlesberg (man beachte den Namen) nach Neustadt an der Waldnaab. Über viele Hügel und Täler und einige Dörfer mit Namen …reuth (Denkenreuth, Scherreuth, Püllersreuth…) erreichten wir Kirchendemenreuth, hier wurde in der winzigen Gastwirtschaft „Schiml“ zu Mittag gegessen.
Die Speisekarte war sehr übersichtlich (vier Fleischgerichte), dafür waren diese sehr schmackhaft.
Gestärkt ging es jetzt bei einer Querung der Schweinnaab bei Friedersreuth, nach Pressart an die Haidenaab.
Wie sich aus dem Namen entnehmen lässt, befanden wir uns jetzt in einem anderen landschaftlichen Gebiet. Unser Radweg wurde jetzt gesäumt von Sträuchern, Heidekrautgewächsen, Zwergsträucher, immergrünem harten Laub und Kiefernwälder, eine andere Landschaft wie an der Waldnaab, die an Uferseiten fruchtbare Böden vermuten lässt und in den Oberpfälzer Wäldern entspringt.
An vielen Baggerseen und Karpfenteichen vorbei fuhren wir jetzt in Richtung Startpunkt und hatten in Oberwildenau Glück, dass hier ein Volksfest stattfand. Bei Kaffee, Kuchen, Bier, einer sehr scharmanten Bedienung und zünftiger Blasmusik ließen wir es uns nochmal gut gehen, bevor wir den letzten Kilometer in Angriff nahmen.

Nach ca. 82 km, bei herrlichem Wetter und ausgezeichneter Führung erreichten wir wieder Unterwildenau, hier wo die Naab beginnt und mit seinen weiteren Zuflüssen in Mariaort in die Donau mündet und weiter ins Schwarze Meer fließt.

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Freising startet in den Radelsommer

ab den 16.6. startet Freising in den Radelsommer, die von einigen Veranstaltungen begleitet werden!
 

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