Willkommen beim ADFC-Kreisverband Freising!


Mitmachen beim Fahrradklimatest (Nur noch im November möglich !!!)

Verkehrsrecht für Radfahrende

Das Fahrrad ist ein Fahrzeug – und Radfahrende sind Fahrzeugführer mit allen Rechten und Pflichten. Deshalb gelten zunächst die allgemeinen Regeln für den Fahrzeugverkehr. Auf diese Regeln geht der folgende Beitrag nur ein, wenn sie besondere Bedeutung für Radfahrende haben. Außerdem enthält die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) Vorschriften speziell für den Radverkehr. Um diese Vorschriften, ihre Beachtung und mögliche Konflikte soll es hier vor allem gehen.

Hier gehts zum ADFC Dokument Stand Juni 2018.


Wunderschöne Heide

von Detlev Harms

Wir radelten am 28. Juli bei bestem Wetter, in Begleitung vom neuen Gebietsbetreuer des Heideflächenvereins Tobias Maier, vom Ortskern Eching, am Freizeitgelände vorbei ins Mallertshofer-Holz. Hier machten wir mehrere Stopps an denen wir Flora und Fauna der Heide und auch die Notwendigkeit der Beweidung durch Schafherden zu ihrem Erhalt von Herrn Maier erklärt bekamen.
Im Anschluss ging es durch Hochbrück und entlang der B13 beim Helmholtz Forschungszentrum in die Fröttmaninger Heide. Hier erfuhren wir, dass bedingt durch die frühere militärische Nutzung, der Boden teilweise so stark verdichtet ist, dass Tümpel und Wasserlöcher entstanden die ganzjährig mit Regenwasser gefüllt sind und so einen wertvollen Lebensraum für seltene Amphibien, Insekten und Wasserpflanzen schaffen. Generell ist zu sagen, dass die Verwendung des gesamten Heidegebiets als Truppenübungsplatz dieses riesige Naturschutzgebiet erst möglich gemacht hat.
Übrigens größer als der Englische Garten. Allerdings hat die frühere Nutzung, die es von jeglicher Bebauung freigehalten hat, auch ihre Nachteile: So liegen heute noch etliche scharfe Munitionsreste im Boden, die eine großflächige Sperrung des Areals bewirken. Die wenigen freigegebenen Wege dürfen nicht verlassen werden.
Beim schattenbringenden Stopp im Heidehaus wurde uns vom Herrn Maier das Konzept des Niedrigenergiehauses dargestellt. Hier erfuhren wir einiges über den Heideflächenverein und dessen Mitglieds-Gemeinden, die ihn mit Ihren Beiträgen finanzieren. In Schaukästen sind einige Exponate aus der Heide, wie z. B. Pflanzen, Tiere und auch gefundene Granaten, geboten. Nach seinem ausführlichen Vortrag verabschiedeten wir uns vom Herren Maier.
Auf dem Rückweg, vorbei an der Allianz-Arena, der Deponie Nordwest und über Dirnismaning kehrten wir im urigen Biergarten Mühlenpark in Garching ein, wo wir uns stärkten und vor allem unseren Flüssigkeitshaushalt wieder in Ordnung brachten. Am Ende ging es dann gut erholt über das Garchinger Forschungszentrum und Dietersheim zurück nach Eching. Ganz besonders möchten wir unserem Tourenleiter Dirks für die Vorbereitung und die Tourenleitung danken.
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Ein Besuch bei Freunden

ein Stimmungsbericht von der Botaniktour durchs Mallertshofer Holz

Von Harald Löffler aus dem KV Erlangen

Ok, ich bin nicht von hier. Freising kenn ich nur durch Weihenstephan -  und das Mallertshofer Holz sagt mir schon rein gar nichts.
Das soll sich heute ändern.
Mal eine ADFC-Tour in einer fremden Region mitfahren, das ist das Ziel. Und die Idee mit einer Botanik-Tour ist für mich auch was Neues.

Es geht über Felder, dann flott an der Isar entlang. Dann treffen wir Dr. Klaus Neuhaus von der TUM, den unsere Tourenleiterin als Naturkunde-Führer geworben hat. Und bei der ersten Autobahn-Überquerung (fünf sollen es insgesamt werden) nutzt unser Guide gleich mal die exponierte Lage für ein paar Worte zu der mir noch fremden Gegend.
Schließlich erreichen wir Mallertshofen – also das, was davon übrig ist. Eine Kirche steht hier noch. Nicht weit entfernt parken wir unsere Räder. Die anschließenden zwei Stunden Fußmarsch sind ein echtes Highlight und einfach mal etwas anderes, als den ganzen Tag nur am Rad zu sitzen. Eben Tour und Kultur. Unser Botanik-Guide ist außerdem "bewaffnet" mit Schmetterlings-Köcher und Geduld für unsere Fragen.

Botanisieren macht hungrig. Acht Kilometer später sitzen wir in einem schönen Biergarten mit Aussicht übers Land. Es hält uns lange dort, doch irgendwann wollen wir weiter: In Allershausen soll es leckeren Kuchen geben. Das motiviert. Und es folgt eine tolle Strecke: sportlicher Stil, mal rauf, mal runter und meist bester Asphalt. Die parallel verlaufende Autobahn, die wir noch dreimal kreuzen, fällt erstaunlicherweise dabei kaum auf. Aber das Spannungsfeld Mensch – Verkehr – Landwirtschaft und Natur ist ein recht komplexes, wie wir vorher erfahren haben.
Etwas hinter der Planzeit erreichen wir unser Café. Aber, was für ein Service: Martina, unsere Tourenleiterin, hat sogar Kuchen "reserviert".
Es wird schließlich nochmal sportlich: vom Tal der Amper zurück an die Isar geht es stramm über den Berg, um dann locker talabwärts zurück nach Freising zu rollen.

Aber das macht diese sehr abwechslungsreiche Tour ja auch aus!

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