Wandern und Wunder im oberbayerischen Leitzachtal

Von Martina Klotz

„Das bisschen Wind und Kälte macht uns doch nichts aus“ meinte Franz, und in diesem Sinne machten sich 17 wackere Madln und Burschen in Begleitung eines lustigen kleinen spanischen Schneehundes auf in Richtung Bayrischzell.
Dass die Sonne sich entgegen aller Vorhersagen und in unüblicher Weise bereits in München verabschiedet, tut der guten Laune keinen Abbruch.
In Geitau steigen wir aus der BOB und stapfen durch knirschenden weißen Schnee nach Birkenstein zur am Fuße des Breitenstein gelegenen Wallfahrtskapelle zur Mariä Himmelfahrt.
Gestärkt nach einer Brotzeit, durch die Kraft und Ausstrahlung des „Wunderortes“, an dem die Muttergottes verehrt wird, lassen wir getrost die Schweigeralm links liegen.
Reichlich entschädigt für die Anstrengungen werden wir im sympathischen Gasthaus „Kirchsteigl“ in Greisbach. Dort nehmen wir das verspätete Mittagessen ein und gleich noch Kaffee und Kuchen – weil das eine kann man ja nicht auslassen und das andere ist von der Uhrzeit her jetzt dran!
Damit sind die letzten Kilometer zurück zum Bahnhof an der Leitzach entlang nach Fischbachau ein Pappenstiel.
Am Ortseingang beschließen wir den „Barfuß- und Meditationspfad“ aufgrund der Witterung nicht zu begehen und wandern beherzt zum Bahnhof weiter.
Der Wendelstein steht in strahlendem Sonnenglanz und verabschiedet uns würdig – womit alle angekündigten Highlights der Tour erfüllt wären.
Im Zug zurück ist die Stimmung genauso prächtig wie bei der Anfahrt, haben wir doch 17 km und etwas über 400 Höhenmeter zurück gelegt. Und wir singen „Ein Hoch“ auf Franz, der uns hinter dem Ofen hervor gelockt hat, und freuen uns auf die nächste Wanderung am 10.03.!
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"Ein Herbstausflug zum Träumen!​" - Sternfahrt des ADFC zum Saisonabschluss

Von Renate König

Ein goldener Oktobertag verzauberte die Jahresabschlusstour des ADFC. Ausgesucht für die letzte Tour hatte man das liebliche Ampertal, das in den schönsten Herbstfarben strahlte. 41 Teilnehmer genossen die malerische Landschaft. Frohgelaunt trafen sich die in Freising, Neufahrn und Moosburg gestarteten Radler beim Hörhammer in Zolling zum Mittagessen. Über manch schöne Tour der zu Ende gegangenen Saison wurde etwas wehmütig gefachsimpelt. Aber auch die Vorfreude auf erlebnisreiche Touren im neuen Jahr ließ schon jetzt das Herz höher schlagen.

Einmal monatlich im Winterhalbjahr treffen sich die ADFC-ler jeweils in Freising, Neufahrn, Eching und Moosburg zum gemütlichen Ratsch. Ende März beginnt die neue Saison mit bestimmt unvergesslichen Touren. Die Planung dafür ist schon in vollem Gange. Flüsse, Seen, Täler, Berge, Wälder und liebliche Landschaften, dies alles schenkt uns Bayern. Wer sich an diesen landschaftlichen Reizen in der freien Natur bei Radtouren nicht erfreut, hat viel versäumt. Unser Wahlspruch fürs neue Jahr: "Rauf aufs Rad und genießen!"


 

Die Hirschbergrunde

Von Sepp Lettner

Am Mittwoch den 23.8.17, haben sich 13 ADCF-Radler pünktlich am Parkplatz beim Bratpfandl getroffen. Theo hat uns seinen feuerroten Transporter für die Räder zur Verfügung gestellt, schnell waren die Räder verstaut und wir machten uns mit vier Fahrzeugen auf den Weg nach Gmund am Tegernsee. Wir kamen ohne Stau und Verkehrsstress am Parkplatz an.  Pünktlich um 10:00 haben wir Elfriede, am Bahnhof in Gmund aufgesammelt und nach der Besichtigung des Ludwig Erhard Denkmals haben wir mit vierzehn Radler die Tour in Angriff genommen.
Nach moderatem Beginn war die Auffahrt zur Schwarzentenn Alm mit 300 hm und einem kurzen steilen Abschnitt (20%) für den einen oder anderen doch eine gewisse Herausforderung (mit oder ohne Pedelec). Nichtsdestotrotz haben es alle geschafft und wir sind gemeinsam oben bei der Alm angekommen.
Bei einer verdienten Stärkung sammelten wir wieder Kräfte und dann ging es zuerst nur Berg ab und die Bremsen wurden kräftig beansprucht. Unten angekommen führte unser Weg immer an der Weissach entlang, zur Kaffeepause in die Naturkäserei bei Kreuth, hier haben einige die Gelegenheit genutzt und frischen Käse eingekauft.
Marille hat vorsorglich eine Thermotasche mit genommen und den Käsetransport übernommen.
Die Weiterfahrt durch Rottach-Egern, am Tegernsee entlang nach Bad Wiessee und zurück nach Gmund konnten alle genießen.
Alle sind ohne Panne und Blessuren wieder am Parkplatz angekommen. Auf Rückfahrt sind wir dann doch noch in einige Staus gekommen, was in Anbetracht der schönen Tour nicht so schlimm war. Nach Ankunft in Neufahrn haben wir die Tour bei einem kühlen Getränk im Bratpfandl ausklingen lassen.

Vielen Dank nochmals an Theo für die tolle Unterstützung.

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Fahrt im Gemälde

Von Peter Wirth

Als wären wir unterwegs in einem Gemälde von Max Liebermann ... oder ging's mitten durch die Farbklekse der französischen Impressionisten? Ja doch - die traumhafte Szene entlang der Saale- und Elbdeiche und deren Auenlandschaften mit uralten Eichen, hohen Pappeln, mit den Szenerien der Wörlitzer Unesco-Parklandschaft  erlaubt den Bilder-Vergleich. Und hätte es Maler oder eine Malerei gegeben (es gibt wohl keine), die ihre Leinwand nur mit dunklem Grau, Graublau nass bewirft  – auch diese Kunstrichtung hätten wir für  unsere Schilderung dringend gebraucht – denn es kam auch heftig Regen auf uns runter. Doch haben wir unsere Routen tapfer so wie geplant eingehalten, sind auf dem Fahrrad geblieben und nicht auf die Bahn umgestiegen. Das war am Schluss eine schöne Selbstbelohnung und zu verdanken der sanften Motivationskunst unseres Tourenführers Dirks. Nach den Nachrichten von außen schien Deutschland ja gerade in  Fluten zu versinken.

Doch der Reihe nach: Vom Marktredwitzer Bahnhof kommend fing es gleich mit mehreren  Anstiegen zur Saalequelle an, die schöne Waldlandschaft des Fichtelgebirges und das anschließende Ausrollen nach Hof gaben einen schönen ersten Radltag. Der zweite Tag, eine Vogtland-Etappe, führte von Hof nach Ziegenrück am  Hohenwarter Stausee. Die Fernmühle, ein gastronomisches Kleinod hat uns mit Strapazen dieses Tages versöhnt. Denn die Leistungen waren beträchtlich: Während die sächsische Saale sich in weiten Schleifen durch den Thüringer Wald mäandert, meint es der Europäische Saale-Radwanderweg anders und kürzt die Schleifen durch Querungen der Mittelgebirgs-Buckel ab – auf diese Weise hat uns die Tour einen Anstieg von über 3000 Höhenmetern hergezählt. Doch haben die schönen Ausblicke auf die kleinen Burgen und über die Saale hinweg für alles entschädigt. Nun, am dritten Tag schnitt uns der Wettergott doch etwas schimmliges Brot her, denn der Regen kündigte sich an und Ponchos und Gamaschen mussten die Farbklekse sein für die Fahrt durch Saalfelden und Rudolfstadt nach Kolkwitz. Am nächsten Tag kündigten sich die Weinberge für die edlen Saale-Unstrut Weine an - die Reben und wir mussten an diesem Tag aber auf jegliche Sonne verzichten aus den Ponchos sind wir auf dieser Etappe bis nach Bad Kösen mit seinem höchst eindrucksvollen Gradierwerk nicht mehr herausgekommen. Der Höhepunkt der nächsten Etappe nach Halle war sicher Naumburg mit seinem Dom, den wir sachkundig geführt näher kennenlernen konnten. Unerwartet weil unbekannt hat uns der nächste Tag mit dem wunderschönen Residenzstädchen Bernburg überrascht – während Wettin mit seiner stolzen Burg offensichtlich nicht nur von seinem stolzen Adel sondern auch von jeglicher Gastronomie oder Förderprogrammen verlassen worden war.

Doch ging jetzt der Vorhang auf, die Sonne kümmerte sich um uns und ließ die Fahrt unter Baum-Alleen entlang der Saale- und Elbdeiche in Licht und Schatten glänzen. Wo immer  wir Saale oder Elbe queren wollten wartete eine kleine Fähre, deren routinierte Kapitäne uns wie Schülerlotsen sicher übersetzten."Ach könnt' ich eine UNESCO-Käseglocke über diese putzigen Fähranleger stülpen - wir würden dort den dünnen Kaffee schlürfen, am kleinen
Kiosk-Möbel würde der Bismarkhering und die Thüringer-Wurst nie ausgehen und das farbige Blechkistchen würde schweigend seine Passagiere für eine Weile innehalten um sie einem neuen Ufer entgegenzuführen und in eine frische Zukunft und neue Abenteuer ziehen zu lassen."
Dessau, die  Bauhausstadt und bekannt für seine Junkerswerke war letzte Station vor Wittenberg dem Ziel unserer Fahrt. Die Lutherstadt Wittenberg ist eine eigene Reise wert. Im Gottesdienst in der Schlosskirche wurden wir eigens begrüßt und so wie das Evangelium von der Speisung der Fünftausend berichtete, kamen auch wir nicht zu kurz und haben gut gegessen und Köstritzer Bier oder Saale-Unstrut-Wein getrunken. Sie Stadt kann besonders in diesem Jahr des Reformationsjubiläums viel erzählen über die Reforamtionsgeschichte und ihre vielen berühmten Töchter und Söhne. Doch auch das Werden dieser Stadt vor und nach der Wende kann an ihrer gut erhaltenen Altstadt aber auch an ihren Hinterhöfen abgelesen werden.

Pünktlich hat uns der ICE nach Hause gebracht – Der Abschluss für eine wunderbare und perfekt organisierte Tour.

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Strecke auf outdooraktiv

Mit dem Rad durch Böhmen

Seit heute ist eine große Radlgruppe in Böhmen unterwegs.
Monika, Herbert und zwanzig weitere ADFC-Mitglieder fahren über fünf Tagesetappen durch unser Nachbarland.
Täglich wird die Homepage mit den neuesten Bildern

2. Etappe

Heute haben wir den Lipnostausee umrundet und sind dann zur Stadtbesichtigung nach Krumau mit dem Bus gefahren. Morgen geht es weiter in die Region Budweis

3. etappe

Sind heute bei gutem Radlwetter 60 km gefahren. Start war in Holasovice, dem schönsten Dorf in Böhmen. Mittag in Budweis mit 2 Std Aufenthalt. Danach ging es nach Norden der Moldau entlang bis Tyn. Von dort hat uns der Bus ins Hotel gebracht. Am Ende standen 432 hm auf dem Tacho.

4. Etappe

ging am Böhmischen Teichland vorbei, zum Schloß Frauenberg und dann nach Budweiß.

Etappe 5:

Am letzten Tag fuhren 11 Radler am  Schwarzenberger Schwemmkanal von Nova Pec zurück nach Haidmühle. Die andere Hälfte zog es vor den Busfahrer zu begleiten. Dort bestiegen wir nach 30 km den Bus und fuhren komfortabel nach Hause. Es waren sehr schöne erlebnisreiche Tage in Böhmen.

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Rekordtag beim ADFC

Von Monika Kasparek

Am Sonntag 11.06.2017 konnte  der ADFC -KV Freising den Teilnehmerrekord seit Gründung verzeichnen.  Es waren insgesamt 64 Radler unterwegs

Angeboten waren zwei Touren mit unterschiedlichen Anforderungen .
Die 61 km lange „Haselnusstour“ mit stattlichen 44 Fahrern und die anspruchsvolle 105 km lange Holledau-Tour ebenfalls mit beachtlichen 20 Fahrern.

Der bunte lange Radlwurm startete in Neufahrn und machte  Station beim Haselnussbauern in Moosinning . Dort konnte man viel über den Anbau und Ernte erfahren. Nach den vielen Kostproben hat sich fast jeder noch was in die Tasche gepackt .
Der Wirt in Oberneuching hat die große Gruppe unkompliziert und sehr nett aufgenommen.
Ein Dank an die disziplinierten Mitfahrer  und die Tourenleiter für die Organisation.
In der Hallertau gab es wieder viel Leckeres aus den Hopfengärten und von den Gerstenfeldern.
Das ein oder andere neue und alte Gesicht war auch zu sehen.

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Auch Freising startet in den Feierabend

von Robert Fuchs

Hallo,

der neue Treffpunkt hat sich bestens bewährt. Trotz der enormen Teilnehmerzahl  von 6 Personen herrschte kein Gedränge.
Die Tour (26 km) führte uns am Mittwoch über den neuen Isarssteg am südlichen Flußufer zur Isarbrücke nach Marzling, dann weiter bis ca. 1 km nach Eittingermoos. Wir sind dann links einer Sandstrasse folgend Richtung Riegerau gefahren und kurz vor Gaden links in den Wald abgebogen, dann wieder links dem Damm entlang und nochmals links auf den  Flutgraben des Flughafens. Hier konnten wir ein grossflächiges Vorkommen der Küchenschelle bewundern.

Über Riegerau, Marzling und einer kurzen Besichtigung des blühendes Fuchsgartens ging es weiter zum Hofbräukeller in Freising.

 

Radsaison ist eröffnet!

Am heutigen Sonntag ging es unter dem Motto "Geh ma's o! - Auf geht's!" mit Renate in die neue Radlsaison.

In Freising starteten 16 Radler am Bahnhof und sammelten dann noch etliche Echinger und Neufahrner am VHS-Pavillon auf. Mit insgesamt 40 Radlern ging es dann über Garching zum Zielpunkt ins Cafe Waldeck nach Ismaning.

Nach dem Kaffeegenuss, ging es dann in verkleinerter Form wieder zurück nach Neufahrn, Eching und Freising.

 

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