Die Hirschbergrunde

Von Sepp Lettner

Am Mittwoch den 23.8.17, haben sich 13 ADCF-Radler pünktlich am Parkplatz beim Bratpfandl getroffen. Theo hat uns seinen feuerroten Transporter für die Räder zur Verfügung gestellt, schnell waren die Räder verstaut und wir machten uns mit vier Fahrzeugen auf den Weg nach Gmund am Tegernsee. Wir kamen ohne Stau und Verkehrsstress am Parkplatz an.  Pünktlich um 10:00 haben wir Elfriede, am Bahnhof in Gmund aufgesammelt und nach der Besichtigung des Ludwig Erhard Denkmals haben wir mit vierzehn Radler die Tour in Angriff genommen.
Nach moderatem Beginn war die Auffahrt zur Schwarzentenn Alm mit 300 hm und einem kurzen steilen Abschnitt (20%) für den einen oder anderen doch eine gewisse Herausforderung (mit oder ohne Pedelec). Nichtsdestotrotz haben es alle geschafft und wir sind gemeinsam oben bei der Alm angekommen.
Bei einer verdienten Stärkung sammelten wir wieder Kräfte und dann ging es zuerst nur Berg ab und die Bremsen wurden kräftig beansprucht. Unten angekommen führte unser Weg immer an der Weissach entlang, zur Kaffeepause in die Naturkäserei bei Kreuth, hier haben einige die Gelegenheit genutzt und frischen Käse eingekauft.
Marille hat vorsorglich eine Thermotasche mit genommen und den Käsetransport übernommen.
Die Weiterfahrt durch Rottach-Egern, am Tegernsee entlang nach Bad Wiessee und zurück nach Gmund konnten alle genießen.
Alle sind ohne Panne und Blessuren wieder am Parkplatz angekommen. Auf Rückfahrt sind wir dann doch noch in einige Staus gekommen, was in Anbetracht der schönen Tour nicht so schlimm war. Nach Ankunft in Neufahrn haben wir die Tour bei einem kühlen Getränk im Bratpfandl ausklingen lassen.

Vielen Dank nochmals an Theo für die tolle Unterstützung.

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Fahrt im Gemälde

Grenzübertritt nach Thüringen, mit Blick auf die Kirche in Sparenberg

Von Peter Wirth

Als wären wir unterwegs in einem Gemälde von Max Liebermann ... oder ging's mitten durch die Farbklekse der französischen Impressionisten? Ja doch - die traumhafte Szene entlang der Saale- und Elbdeiche und deren Auenlandschaften mit uralten Eichen, hohen Pappeln, mit den Szenerien der Wörlitzer Unesco-Parklandschaft  erlaubt den Bilder-Vergleich. Und hätte es Maler oder eine Malerei gegeben (es gibt wohl keine), die ihre Leinwand nur mit dunklem Grau, Graublau nass bewirft  – auch diese Kunstrichtung hätten wir für  unsere Schilderung dringend gebraucht – denn es kam auch heftig Regen auf uns runter. Doch haben wir unsere Routen tapfer so wie geplant eingehalten, sind auf dem Fahrrad geblieben und nicht auf die Bahn umgestiegen. Das war am Schluss eine schöne Selbstbelohnung und zu verdanken der sanften Motivationskunst unseres Tourenführers Dirks. Nach den Nachrichten von außen schien Deutschland ja gerade in  Fluten zu versinken.

Doch der Reihe nach: Vom Marktredwitzer Bahnhof kommend fing es gleich mit mehreren  Anstiegen zur Saalequelle an, die schöne Waldlandschaft des Fichtelgebirges und das anschließende Ausrollen nach Hof gaben einen schönen ersten Radltag. Der zweite Tag, eine Vogtland-Etappe, führte von Hof nach Ziegenrück am  Hohenwarter Stausee. Die Fernmühle, ein gastronomisches Kleinod hat uns mit Strapazen dieses Tages versöhnt. Denn die Leistungen waren beträchtlich: Während die sächsische Saale sich in weiten Schleifen durch den Thüringer Wald mäandert, meint es der Europäische Saale-Radwanderweg anders und kürzt die Schleifen durch Querungen der Mittelgebirgs-Buckel ab – auf diese Weise hat uns die Tour einen Anstieg von über 3000 Höhenmetern hergezählt. Doch haben die schönen Ausblicke auf die kleinen Burgen und über die Saale hinweg für alles entschädigt. Nun, am dritten Tag schnitt uns der Wettergott doch etwas schimmliges Brot her, denn der Regen kündigte sich an und Ponchos und Gamaschen mussten die Farbklekse sein für die Fahrt durch Saalfelden und Rudolfstadt nach Kolkwitz. Am nächsten Tag kündigten sich die Weinberge für die edlen Saale-Unstrut Weine an - die Reben und wir mussten an diesem Tag aber auf jegliche Sonne verzichten aus den Ponchos sind wir auf dieser Etappe bis nach Bad Kösen mit seinem höchst eindrucksvollen Gradierwerk nicht mehr herausgekommen. Der Höhepunkt der nächsten Etappe nach Halle war sicher Naumburg mit seinem Dom, den wir sachkundig geführt näher kennenlernen konnten. Unerwartet weil unbekannt hat uns der nächste Tag mit dem wunderschönen Residenzstädchen Bernburg überrascht – während Wettin mit seiner stolzen Burg offensichtlich nicht nur von seinem stolzen Adel sondern auch von jeglicher Gastronomie oder Förderprogrammen verlassen worden war.

Doch ging jetzt der Vorhang auf, die Sonne kümmerte sich um uns und ließ die Fahrt unter Baum-Alleen entlang der Saale- und Elbdeiche in Licht und Schatten glänzen. Wo immer  wir Saale oder Elbe queren wollten wartete eine kleine Fähre, deren routinierte Kapitäne uns wie Schülerlotsen sicher übersetzten."Ach könnt' ich eine UNESCO-Käseglocke über diese putzigen Fähranleger stülpen - wir würden dort den dünnen Kaffee schlürfen, am kleinen
Kiosk-Möbel würde der Bismarkhering und die Thüringer-Wurst nie ausgehen und das farbige Blechkistchen würde schweigend seine Passagiere für eine Weile innehalten um sie einem neuen Ufer entgegenzuführen und in eine frische Zukunft und neue Abenteuer ziehen zu lassen."
Dessau, die  Bauhausstadt und bekannt für seine Junkerswerke war letzte Station vor Wittenberg dem Ziel unserer Fahrt. Die Lutherstadt Wittenberg ist eine eigene Reise wert. Im Gottesdienst in der Schlosskirche wurden wir eigens begrüßt und so wie das Evangelium von der Speisung der Fünftausend berichtete, kamen auch wir nicht zu kurz und haben gut gegessen und Köstritzer Bier oder Saale-Unstrut-Wein getrunken. Sie Stadt kann besonders in diesem Jahr des Reformationsjubiläums viel erzählen über die Reforamtionsgeschichte und ihre vielen berühmten Töchter und Söhne. Doch auch das Werden dieser Stadt vor und nach der Wende kann an ihrer gut erhaltenen Altstadt aber auch an ihren Hinterhöfen abgelesen werden.

Pünktlich hat uns der ICE nach Hause gebracht – Der Abschluss für eine wunderbare und perfekt organisierte Tour.

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Strecke auf outdooraktiv

Rekordtag beim ADFC

Von Monika Kasparek

Am Sonntag 11.06.2017 konnte  der ADFC -KV Freising den Teilnehmerrekord seit Gründung verzeichnen.  Es waren insgesamt 64 Radler unterwegs

Angeboten waren zwei Touren mit unterschiedlichen Anforderungen .
Die 61 km lange „Haselnusstour“ mit stattlichen 44 Fahrern und die anspruchsvolle 105 km lange Holledau-Tour ebenfalls mit beachtlichen 20 Fahrern.

Der bunte lange Radlwurm startete in Neufahrn und machte  Station beim Haselnussbauern in Moosinning . Dort konnte man viel über den Anbau und Ernte erfahren. Nach den vielen Kostproben hat sich fast jeder noch was in die Tasche gepackt .
Der Wirt in Oberneuching hat die große Gruppe unkompliziert und sehr nett aufgenommen.
Ein Dank an die disziplinierten Mitfahrer  und die Tourenleiter für die Organisation.
In der Hallertau gab es wieder viel Leckeres aus den Hopfengärten und von den Gerstenfeldern.
Das ein oder andere neue und alte Gesicht war auch zu sehen.

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Auch Freising startet in den Feierabend

von Robert Fuchs

Hallo,

der neue Treffpunkt hat sich bestens bewährt. Trotz der enormen Teilnehmerzahl  von 6 Personen herrschte kein Gedränge.
Die Tour (26 km) führte uns am Mittwoch über den neuen Isarssteg am südlichen Flußufer zur Isarbrücke nach Marzling, dann weiter bis ca. 1 km nach Eittingermoos. Wir sind dann links einer Sandstrasse folgend Richtung Riegerau gefahren und kurz vor Gaden links in den Wald abgebogen, dann wieder links dem Damm entlang und nochmals links auf den  Flutgraben des Flughafens. Hier konnten wir ein grossflächiges Vorkommen der Küchenschelle bewundern.

Über Riegerau, Marzling und einer kurzen Besichtigung des blühendes Fuchsgartens ging es weiter zum Hofbräukeller in Freising.

 

 

Radsaison ist eröffnet!

Am heutigen Sonntag ging es unter dem Motto "Geh ma's o! - Auf geht's!" mit Renate in die neue Radlsaison.

In Freising starteten 16 Radler am Bahnhof und sammelten dann noch etliche Echinger und Neufahrner am VHS-Pavillon auf. Mit insgesamt 40 Radlern ging es dann über Garching zum Zielpunkt ins Cafe Waldeck nach Ismaning.

Nach dem Kaffeegenuss, ging es dann in verkleinerter Form wieder zurück nach Neufahrn, Eching und Freising.

 

 

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